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Am Donnerstag, den 26. Juli 2018, besuchte der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Runge das junge Brucker Start-Up „rioots“, das gebrauchte Kleidung wieder aufwertet, im Siebdruckverfahren händisch bedruckt und über den Online-Shop www.rioots.com verkauft. Die jungen Unternehmer haben sich dem sog. Upcycling verschrieben, sie wandeln (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte um.

Die Produktion von Kleidung und Schuhen verursacht eine hohe Belastung für die Umwelt. Zur Herstellung textiler Fasern benötigt die Bekleidungsindustrie immer größere Mengen an Energie, Wasser und Erdöl. Die sog. „Fast Fashion“, welche v.a. durch manch große Modekette gefördert wird, hat Mode zu einem Wegwerfprodukt werden lassen. Elena Salmansperger (22) und Felix Rieth (22) wollten nicht weiter zuschauen und entschieden sich selbst etwas dagegen zu unternehmen und gründeten im August 2017 ihr eigenes Modelabel „rioots“. Die Namensbezeichnung setzt sich aus den beiden Wörtern „riot“ (englisch für Aufstand) und „roots“ (englisch für Wurzeln).

„Kinderarbeit, miserable Löhne in der Produktion und giftige Chemikalien in den Flüssen – die ganzen negativen Schlagzeilen im Zusammenhang mit den großen Modeketten haben uns wachgerüttelt“, sagen die beiden Jungunternehmer und fügen ergänzend hinzu: „Wir wollten nicht nur die Probleme benennen, sondern auch einen anderen Weg aufzeigen und so kam es zu unserer eigenen Unternehmensgründung im heimischen Gartenhaus“. In eigener Handarbeit und mit viel Hilfe von Freunden und Familie hat so die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck ihr erstes nachhaltiges Modelabel bekommen.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Runge besuchte die Unternehmensgründer und ließ es sich nicht nehmen selbst Hand anzulegen und T-Shirts zu bedrucken. Die „Martin-Runge-Sonderedition“ von „rioots“ wird sicher schnell vergriffen sein, fügt Runge lachend hinzu. Mit seinem Besuch will er die beiden unterstützen und auch ermutigen: „Es ist ein tolles Projekt und bei jeder Unternehmensgründung –egal, wie erfolgreich – lernt man eine Menge. Ich wünsche den beiden viel Erfolg und hoffe, dass es die nächsten Jahre viele junge Menschen geben wird, die den Mut haben ein eigenes Unternehmen zu gründen.“