Endstation S-Bahn: Barrierefreier Ausbau läuft nur schleppend

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Seit Jahren versprechen der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn den barrierefreien Ausbau aller S-Bahnhöfe im Raum München. Doch die Bilanz des 102-Millionen-Euro-Ausbauprogramms fällt bislang mager aus. Das geht aus einem Schreiben des Bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil hervor. Demnach werden auch nach 2014 die Bahnhöfe Buchenau, Eichenau, Grafrath und Puchheim noch nicht barrierefrei ausgebaut sein.

Die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer erklärt dazu:

„Das Schneckentempo des Freistaats beim barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen ist eine Zumutung. Für Eltern mit Kinderwägen, RollstuhlfahrerInnen und mobilitätseingeschränkte Personen heißt es an vielen Bahnhöfen weiterhin Endstation.

Beim gegenwärtigen Umbautempo werden noch mehrere Jahrzehnte vergehen, bis der letzte Haltepunkt barrierefrei ist. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Zeil soll deshalb endlich das Milliardenprojekt zweite Stammstrecke abhaken und das Geld stattdessen in die Verbesserung des bestehenden Münchner S-Bahnsystems investieren.“