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Wir wollen unseren Kindern und Enkelkindern die Welt in einem guten Zustand hinterlassen. Deshalb unterstützen wir den konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien aus der Region. Wir sagen der Energieverschwendung den Kampf an.

Landkreis und Stadt haben sich ambitionierte Ziele gesetzt, doch bei der Umsetzung hapert es: So wurden im Haushalt 100 000 € für den Ausbau des Radverkehrs nicht abgerufen. Neubaugebiete werden mit Norddächern ausgewiesen und damit der Einsatz von Photovoltaik verhindert.

Karin Geißler, grüne OB-Kandidatin, fordert deshalb: „Der im Stadtrat einstimmig beschlossene Aktionsplan für nachhaltige Energie muss endlich umgesetzt werden. Wir wollen wieder Schwung hineinbringen. Erste Aktion: 333 Solardächer pro Jahr – dann ist das Ziel „10 Prozent Photovoltaik-Strom bis 2020“ kein Problem.“

„Um komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen, müssen alle mitmachen können, egal ob reich oder arm, ob im eigenen Heim oder zur Miete“, analysiert die Sprecherin des grünen Ortsverbands Sabine Feldner und ergänzt: „Andere Städte machen es längst vor, bieten Stromsparberatung und effiziente Haushaltsgeräte für finanzschwache Haushalte oder koppeln die zulässigen Mieten für Transfergeldempfänger an die Energieeffizienz der Wohnungen, so dass die Stadt nebenbei auch noch Geld spart durch geringere Heizkosten.“

Klimaschutz und Energiewende sind eine gesellschaftliche Mammutaufgabe. Statt auf sinnlose Konkurrenz zwischen Parteien setzen wir auf konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf einen regen Wettbewerb der guten Ideen zum Nutzen aller. Die Genehmigung der ersten drei Windräder der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, die von allen im Stadtrat vertretenen Parteien unterstützt wurde,  war ein wichtiger erster Schritt. „Ich freu mich sehr, dass die Windräder endlich genehmigt wurden. Die ökologische Transformation ist das Projekt des 21. Jahrhunderts für uns und vergleichbar mit der Industrialisierung und der Digitalisierung im 19. Und 20. Jahrhundert.  Es ist der richtige Weg die Wertschöpfungskette bei uns vor Ort zu lassen und als große Kreisstadt mit gutem Beispiel voranzugehen“, fasst Bezirksrat Jan Halbauer zusammen.