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Die kreisweite Alt-Handy-Sammelaktion der GRÜNEN stieß auf sehr große Resonanz: insgesamt wurden in Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell, Olching und Puchheim knapp 670 Altgeräte – meist inklusive Netzteile – an den Infoständen der GRÜNEN abgegeben. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigten sich hocherfreut über die Initiative der GRÜNEN.

Insbesondere ist den Menschen ein Anliegen, dass die Geräte unter Einhaltung sozialer Standards sowie umweltgerecht wiederverwertet werden. Häufig wurde nachgefragt, was mit den Geräten passiert, die über die großen Wertstoffhöfe entsorgt werden. Anregungen zu ähnlichen Aktionen mit Digitalkameras und Computern waren nicht selten zu hören.

„Über diesen unerwarteten Zuspruch freuen wir uns außerordentlich – eine Mülltonne voller Althandys, gesammelt in wenigen Stunden!“ resümiert Ingrid Jaschke, Sprecherin des Kreisverbands stellvertretend für alle beteiligten Ortsverbände. „Auch wenn uns der Transport nach Berlin nun vor eine kleine logistische Herausforderung stellt, die wir aber sicher lösen werden“ ergänzt Beate Walter-Rosenheimer, MdB augenzwinkernd. Schließlich wurde die Aktion von der GRÜNEN Bundestagsabgeordneten in den GRÜNEN Kreisverband getragen – und die gesammelten Altgeräte sollen der Deutschen Umwelthilfe von der Bundestagsfraktion übergeben werden.

Über 1200 Althandys an die Deutsche Umwelthilfe übergeben

Beate Walter-Rosenheimer hat die in ihrem Wahlkreis gesammelten Handys gut nach Berlin verfrachtet. Mit 670 Althandys war sie Siegerin der Sammelaktion.Zusammen mit den grünen MdBs Bärbel Höhn und Peter Maiwald wurden die Handys auf Schubkarren vor den Reichstag gebracht an die Umwelthilfe übergeben.

Nun werden sie umweltgerecht recycelt. „Zunächst werden die Akkus, die gefährliche Stoffe enthalten, entfernt und fachgerecht entsorgt. Anschließend werden die Althandys mechanisch zerkleinert, um die einzelnen Bestandteile besser sortieren zu können. Die aussortierten Metalle, wie z.B. Kupfer, werden recycelt. Die Kunststoffe werden, aufgrund der Vielfalt verschiedener Farben und Kunststoffarten in Handys, in der Regel nicht stofflich, sondern energetisch verwertet.

Ein Mobiltelefon besteht zu rund 25 Prozent aus Metallen. Es enthält beispielsweise 250 mg Silber, 24 mg Gold, 9 mg Palladium, 9 Gramm Kupfer und 4 Gramm Kobalt – alle wertvollen und zum Teil seltenen Metalle. Insbesondere die Leiterplatte des Handys enthält wertvolle Edelmetalle. Diese wird deshalb in einem weiteren Recyclingschritt behandelt – und zwar in einer modernen, entsprechend ausgestatteten Metallhütte (Schmelze). Hier werden die seltenen, aber sehr wertvollen Metalle abgetrennt und zurückgewonnen. Damit stehen sie dem Rohstoffkreislauf wieder zur Verfügung. Pro Gerät sind dies zwar geringe Mengen – aber hochgerechnet auf alle jährlich gekauften Mobiltelefone kommt man schnell in den Tonnen-Bereich. In den weltweit jährlich über eine Milliarde verkauften Handys sind insgesamt 250 Tonnen Silber, 24 Tonnen Gold und 9 Tonnen Palladium enthalten.“ (Deutsche Umwelthilfe)