

Zusammenfassung: Wahlprogramm der GRÜNEN für den Landkreis Fürstenfeldbruck.
1. Für ein starkes Miteinander
- Bürgerbeteiligung & Transparenz: Die GRÜNEN fordern mehr Mitbestimmung durch frühzeitige Informationen, öffentliche Protokolle, Videoaufzeichnungen von Sitzungen und neue Formate wie Bürgerräte. Die Verwaltung soll digitaler und bürgerfreundlicher werden.
- Frauen in Verantwortung: Ziel ist es, den Frauenanteil in der Politik deutlich zu erhöhen (Parität). Gefordert werden Maßnahmen gegen Hass im Netz, die Stärkung von Gleichstellungsbeauftragten und der konsequente Ausbau von Hilfsangeboten für gewaltbetroffene Frauen (gemäß Istanbul-Konvention).
- Vielfalt & Inklusion: Die Partei setzt sich für eine weltoffene Gesellschaft und gegen jede Form von Diskriminierung ein. Angebote des Landkreises sollen für alle barrierefrei zugänglich sein (auch sprachlich und digital). Inklusion soll bei allen Bauprojekten berücksichtigt werden.
2. Für bezahlbaren Wohnraum für alle
- Schaffung von Wohnraum: Durch soziale Bodennutzung, Innenentwicklung statt Flächenverbrauch und die Förderung von Genossenschaften soll mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen. Ein „Bündnis für sozialen Wohnraum“ wird angeregt.
- Besondere Zielgruppen: Geplant ist ein Wohnheim für Auszubildende und Studierende. Obdachlosigkeit soll bekämpft und bei Sozialleistungen mehr Flexibilität bei den Mietobergrenzen gewährt werden.
3. Für verlässliche Bildung über alle Generationen
- Frühkindliche Bildung: Kitas sollen durch Demokratiebildung, hohe Qualitätsstandards, Kinderschutzkonzepte und Kita-Sozialarbeit gestärkt werden. Fachkräfte sollen durch Fortbildungen unterstützt werden.
- Zukunftsfähige Schulen: Der Landkreis soll in moderne, barrierefreie und ökologische Schulgebäude investieren. Eine vorausschauende Schulentwicklungsplanung und eine strenge Kostenkontrolle bei Bauprojekten werden gefordert.
- Jugendhilfe: Bestehende Angebote wie der Jugendkreistag und Familienstützpunkte sollen erhalten und die mobile Jugendarbeit in kleineren Gemeinden ausgebaut werden.
4. Für ein Wirtschaften mit Zukunft
- Wirtschaftsstandort: Die GRÜNEN wollen den Standort durch digitale Infrastruktur, eine digitalisierte Verwaltung und die Stärkung „weicher“ Standortfaktoren (Wohnen, Kinderbetreuung, ÖPNV) fördern. Kleine und mittlere Betriebe sollen besonders unterstützt werden.
- Transparente Kreisfinanzen: Kritisiert wird die mangelnde Transparenz der aktuellen Finanzlage durch verspätet vorgelegte Haushaltsabschlüsse. Die GRÜNEN fordern eine Konsolidierung der Finanzen und eine möglichst geringe Kreisumlage, um die Kommunen zu entlasten. Ein riesiges Investitionsprogramm soll kritisch priorisiert werden.
5. Für Energie vor Ort
- Energiewende: Ziel ist ein klimaneutraler Landkreis bis 2040. Dies soll durch den konsequenten Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und insbesondere der Wärmeversorgung durch Tiefengeothermie und Wärmepumpen erreicht werden.
- Klimaschutz von unten: Klimabildung in Schulen, Kampagnen zum Energiesparen und die Beteiligung von Bürgern (z.B. über Energiegenossenschaften) sollen die Energiewende voranbringen.
6. Für sichere und klimafreundliche Mobilität
- Verkehrswende: Der Fokus liegt auf dem „Umweltverbund“ (Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr). Ein landkreisweiter „Mobilitätsplan 2035“ soll erstellt werden. Neue große Straßenprojekte werden abgelehnt.
- Maßnahmen: Gefordert werden dichtere Takte im ÖPNV, die Elektrifizierung der Busflotte, der viergleisige Ausbau der S4 und der Bau von Radschnellwegen. Der Landkreis soll zur fahrradfreundlichsten Region in Oberbayern werden.
7. Für mehr Weitsicht in der Klimakrise
- Artenvielfalt & Lebensräume: Lebensräume sollen durch die Stärkung von Schutzgebieten, die Vernetzung von Biotopen und die Förderung einer ökologischen Landwirtschaft geschützt werden.
- Sicherheit & Resilienz: Der Katastrophenschutz soll angesichts zunehmender Extremwetterereignisse gestärkt und die ehrenamtlichen Rettungsorganisationen besser ausgestattet werden.
- Kreislaufwirtschaft: Der Flächenverbrauch soll gebremst und die Müllvermeidung gefördert werden (z.B. durch Repair-Cafés, Mehrwegsysteme). Die Biotonne soll flächendeckend eingeführt und der Bioabfall in einer Biomethan-Anlage verwertet werden. Ein zweiter Müllofen wird abgelehnt.
8. Für beste Gesundheit und wohnortnahe Pflege
- Demographischer Wandel: Angesichts der alternden Bevölkerung und des Fachkräftemangels in der Pflege sollen generationenverbindende Angebote sowie „Sorgende Gemeinschaften“ (Wohnbezirkspflege) gefördert werden.
- Gesundheitsversorgung: Das Klinikum Fürstenfeldbruck soll als „green hospital“ weiterentwickelt und sein hoher Standard erhalten werden. Das Kreisseniorenheim in Jesenwang wird als Erfolgsmodell gelobt; ein zweites Haus wird als Option geprüft.
9. Für gelingende Integration
- Integration als Chance: Die GRÜNEN bekennen sich zur Notwendigkeit von Zuwanderung und zum Schutz von Geflüchteten. Das von ihnen erarbeitete Integrationskonzept soll konsequent umgesetzt werden.
- Maßnahmen: Gefordert werden die Unterstützung von Asylhelferkreisen, eine faire Verteilung von Geflüchteten auf die Kommunen, mehrsprachige Angebote in Behörden und eine Willkommenskultur in der gesamten Gesellschaft.
10. Für kulturelle Teilhabe und Sport
- Kultur für alle: Der Zugang zu Kunst und Kultur soll für alle Menschen, unabhängig von Einkommen oder Herkunft, gewährleistet werden. Bezahlbare Räume für Kulturschaffende sowie diverse Kulturformate (z.B. Kreiskulturtage, Jugendkultur) sollen gefördert werden.
- Sport als Gemeinschaftselement: Der Breiten- und Leistungssport soll unterstützt und die Sportinfrastruktur des Landkreises erhalten und optimiert werden.
Zum Wahlprogramm im Original für die Kommunalwahl 2026 kommen Sie hier:
https://gruene-bruck.de/fuer-eine-gute-zukunft-in-unserem-landkreis/
Unsere Kandidierenden:
#1
Ronja Von Wurmb-Seibel
#2
Dr. Martin Runge
#3
Janine Beier-Seifert
#4
Jan Halbauer
#5
Dr. Ingrid Jaschke
#6
Dr. Daniel Holmer
#7
Dr. Sophie Schuhmacher
#8
Leonhard Kuchinka
#9
Annette Louis
#10
Florian Decker
#11
Theresa Hannig
#12
Hans-Heinrich Sautmann
#13
Jasmin Heinloth
#14
Jakob Baiz
#15
Angelika Simon-Kraus
#16
Christian Stangl
#17
Dr. Lisanne Sauerwald
#18
Dr. Rainer Husmann
#19
Agnes Dürr
#20
Adrian Adler
#21
Anna Walter
#22
Maximilian Wittmann
#23
Ulrike Saatze
#24
Dr. Manfred Sengl
#25
Christina Claus
#26
Lysander Loosen
#27
Stefanie Keller
#28
Laura Müller
#29
Prof. Dr. Maria Begoña Prieto Peral
#30
Johann Märkl
#31
Rike Schiele
#32
Manuel Eberhardt
#33
Dr. Silke Rotter
#34
Andreas Hillebrand
#35
Lydia Winberger
#36
Sebastian Lederer
#37
Gabriele Golling
#38
Dr. Michael Ströbel
#39
Lea Sandkühler
#40
Andreas Keichel
#41
Ursula Kelichhaus
#42
Christian Büngener
#43
Tine Messerschmidt
#44
Hans Knürr
#45
Dr. Renate Vollertsen
#46
Dr. Gerhard Blahusch
#47
Monika Glammert-Zwölfer
#48
Horst Dinges
#49
Inge Hofmann
#50
Gregor Lazarides
#51
Christiane Hillebrand
#52
Reinhard Jurk
#53
Gisella Gigliotti
#54
Friedrich Lange
#55
Heide Kuckelkorn
#56
Wilfried Eckstein
#57
Dr. Caroline Friedel
#58
Thomas Kohl
#59
Stefanie Pockrandt-Gauderer
#60
Dr.-Ing. Hans-Jörg Vögel
#61
Katharina Klauser
#62
Matthias Hausen
#63
Susanne Wagner
#64
Christopher Klose
#65
Christina Schmiedel
#66
Filiz Gropper
#67
Lisa Pauli
#68
Kathrin Durach
#69
Marina Freudenstein
#70